In Reih und Glied: Weinbergsarbeit im Juni

Die jungen Ranken suchen nach Halt

Ein bisschen verzögert aber mit umso mehr Wucht schießen die Reben gen Himmel. Manchmal mit bis zu sieben Zentimeter am Tag. Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend. Viele Ruten haben sich selbstständig an den Weinbergs-Drähten festgeklammert, die kleine grünen Ranken werden nach und nach hölzern und halten bombenfest.

Die jungen Ranken suchen nach Halt

Viele Reben liegen jedoch auf dem Boden, was nicht nur unordentlich aussieht, sondern dazu führt dass sie entweder abbrechen oder im Unkraut verschwinden, schwer zu ernten sein oder vom Traktor platt gefahren werden. Deshalb ist der Juni der Monat des Reinsteckens. So sah es bei vielen Rebstöcken vorher aus:

Herunterhängende Reben

Immer auf und ab im Weinberg, Zeile für Zeile: Reben aufheben und in die Drahtanlage stecken. Auf dass sie Halt haben und die Gelegenheit sich festzuklammern. Aufgehoben und (vorsichtig!) reingesteckt sieht der selbe Stock dann so aus:

So ist's besser: die Reben stecken in der Drahtanlage

Besser. Nun ist die Reb-Blüte am Starten und wir drücken die Daumen dass möglichst viele Blüten befruchtet werden und Trauben heranreifen lassen.

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