So war die Weinlese 2017

Wie ist die Lese in diesem Jahr durchgerauscht. Mit 25 Handlese-Tagen war es die mit Abstand intensivste Lese die wir je erlebt haben. Da waren natürlich nochmal drei neue Weinberge dazu gekommen. Vor allem aber war es die gerade bei den Frühsorten dramatische Fäulnis, die enorm viel Zeit gekostet hat. Doppelt so viele Stunden wie im vergangenen Jahr wurden an 25 Handlesetagen Fäulnisnester herausgeschnitten, Trauben sorgsam berochen und betastet, viel landete auf dem Boden. Entsprechend niedrig waren die Erträge bei Müller-Thurgau, Bacchus, Regent und Schwarzriesling.

Nichtsdestotrotz: mit den Silvaner-Weinbergen kam dann doch noch ein schöner Lese-Abschnitt. Wo nötig war dann auch Zeit zum Vorlesen sodass für die besten Weine auch die besten Trauben in den Eimern landeten.

Die Gärungen sind schon fast alle durchgerauscht und langsam schälen sich die Aromen aus dem Biologischen Säureabbau heraus. Eine spannende Zeit. Noch vier Wochen, dann wird das Probieren richtig interessant.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.