Der Kitzinger Eselsberg

Der Name dieser kleinen und exklusiven Lage wird bereits in der Kitzinger Bernbeck-Chronik von 1549 erwähnt. Damals wurde an und auf der malerischen Anhöhe am Rande der Altstadt in weit größerem Umfang als heute Weinbau betrieben.

Werbebild zum Kitzinger Eselsberg

Immerhin 4,5 Hektar werden heute noch bewirtschaftet – die Erzeugnisse gibt es ausschließlich im Hause Völker. Die geschützte Südwest-Lage an steilen Hängen mit bis zu 45% Steigung und der Boden aus Lehm, Lettenkeuper und Muschelkalk garantieren nahezu optimale Wachstumsbedingungen. Neben Rotwein und einigen neueren Sorten wird hier vor allem Silvaner angepflanzt.

Der Esel als Zugpferd

Über die Herkunft des Lagenamens gibt es verschiedene Überlieferungen: Einmal soll der Bergrücken an den buckeligen Rücken eines Esels erinnern. Zudem könnte der Namen von den Haustieren herrühren, welche im Mittelalter im Belagerungsfall aus der Stadt auf den nächsten Hügel getrieben wurden, um sie vor Feuer und Kriegseinwirkungen zu schützen. Und die nächstgelegene Weide war am “Eselsberg”.

Alle Weine vom Kitzinger Eselsberg sind aus ökologischem Anbau

Die dort entstandenen Weine bilden seit nun fast 200 Jahren ein Zugpferd unseres Sortiments. Eine Katasterurkunde vom Jahr 1811 belegt die alte Verbindung der Familie und Firma zu dieser Weinlage: In jenem Jahr übergab Georg Völker einen Weinberg, den er im 18. Jahrhundert erworben hatte, an seinen Sohn Andreas. Noch heute wird dieses Flurstück von unserem Unternehmen bewirtschaftet. In den 50er Jahren noch fantasievoll und bunt angepriesen, wie die Abbildung des damals hausinternen Grafikers zeigt, bringt der Eselsberg heute mit der regelmäßig schnell ausverkauften Domina, dem stets hervorragenden Silvaner und dem 2005 gepflanzten Grauburgunder (Bilder von der Anpflanzung bei flickr) mit die besten Weine unseres Sortiments hervor – und das alles aus ökologischem Anbau.

Und hier liegen die drei Weinberge am Eselsberg:

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