Wasser marsch!

Nach mehreren Wochen ohne Regen bekommen die jungen Stöcke die hier und da nachgepflanzt wurden doch großen Durst. Die Wurzeln sind einfach noch nicht lang genug um die Wasservorräte tieferer Bodenschichten anzuzapfen. Langsam geht ihnen die Kraft aus und die weitere Entwicklung stagniert. Deshalb müssen wir nun in der Tat gießen fahren. Die zwei Liter Regen pro Quadratmeter haben da gestern auch nicht wesentlich weiter geholfen. So sehen die Trauben übrigens derzeit aus:

Trauben am Kitzinger Eselsberg im Juli 2013

Ebenfalls problematisch sind natürlich Stellen im Weinberg deren Erdreich schlechtere Speicherkapazität hat. Bei unserem Silvaner am Kitzinger Eselsberg haben wir ein paar solcher Ecken. Und vorausschauend wurde vor langer Zeit an diesen Stellen eine Tröpfchenbewässerung installiert. Ein langer Schlauch läuft unterirdisch von der Gärtner-Wasserleitung bis auf halbe Höhe und dann quer zum Hang. Und da wo es nötig ist geht dann ein Schlauch ein Stück in die Zeile und tröpfelt oberhalb eines jeden Stockes. Morgens und/oder Abends für ein paar Stunden, wir wollen ja kein Wasser verschwenden.

Bewässerungsanlage

In den letzten zehn Jahren haben wir sie kaum gebraucht aber nun ist es doch ganz gut sie zu haben. Also marode Stellen mit Klemmen und Kupferrohr flicken, defekte Tröpfelaufsätze austauschen (und dabei schön nassgespritzt werden!) und nun läuft sie wieder wie eine eins.

Das “Weinbaufax Franken” (wir bekommen es per E-Mail) ist aber zuversichtlich dass kommenden Montag etwas mehr Regen kommt. Also Hintern zusammenkneifen und noch das super-heiße Wochenende überstehen – sieht ansonsten nämlich gut aus im Weinberg!

Wachstumsstand Kitzinger Eselsberg Ende Juli

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