Auf und nieder

“Die Reben haben ihre Winterruhe beendet” teilte der fränkische Weinbauring seinen Winzern vergangene Woche mit. Der bisher äußerst warme und sonnige Frühling lässt die Knospen kräftig schwellen. “Sie liegen in der Wolle” sagt man auch und ein Bild verdeutlicht ganz gut was damit gemeint ist.

Schwellende Knospe am Weinberg

Gut zwei Wochen früher als gewöhnlich sind wir damit dran. Der Rebschnitt ist ja schon seit einer Weile abgeschlossen und so wird es nun höchste Zeit die Reben herunterzubiegen und anzubinden. Mit zunehmend nahender Blüte brechen die Reben leichter und nichts ist ann trauriger als einen schönen, gesunden Stock für ein Jahr zu kastrieren. Aber gerade in den feucht-kühlen Morgenstunden geht es derzeit ganz prima und so bringen wir die Weinberge Stock für Stock in Form.

Niedergezogene Reben

Es macht ja Spaß bei diesem Wetter draußen zu arbeiten wie hier am Kitzinger Eselsberg.

Randzeile unserer Domina am Kitzinger Eselsberg

Die Bodenvegetation sprießt schon in großer Vielfalt.

Blumenvielfalt Ende März am Kitzinger Eselsberg

Jetzt hoffen wir mal dass wir keinen Spätfrost mehr bekommen, die wohl größte Angst der Winzer bei einer frühen Blüte.

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