Tod und Leben

Das Jahr war für viele unserer Weinberge denkbar mies gestartet. Erdraupen hatten zahlreiche Knospen ausgefressen und darauf folgend zwei Fröste eine ganze Reihe junger Triebe vernichtet. Früh im Weinberg sah man die Kälte förmlich auf dem Boden liegen.

Frost am Eselsberg

Und die nächsten Tage wurde sichtbar was Väterlichen Frost angerichtet hatte. Bitter.

Erfrorene Triebe am Kitzinger Eselsberg

Nun war es in den letzten Wochen spannend zu beobachten, was noch aus den Beiaugen sprießt. Jedes Hauptauge hat zwei Beiaugen, für Notfälle gewissermaßen. Und da sprießte viel Grün, aber leider oft ohne Trauben. Zwar hatten wir durch die Frostruten noch eine kleine Reserves, aber die Ernte wird hier und da doch geringer ausfallen.

Dennoch schön zu sehen, wie jetzt am Weinberg Leben in die Bude gekommen ist. Es kreucht und fleucht und fliegt und flattert, fast jeden Tag findet sich eine Gelegenheit für einen Schnappschuss. Da wäre diese Eier tragende Spinne:

Spinne mit Eiern in Sulzfeld

Die Paarung der Marienkäfer:

Sich paarende Marienkäfer

Und gestern beim Nachpflanzen gesehen: beeindruckend dicke Regenwürmer, kostenlose Weinbergsarbeiter.

Dicker Regenwurm am Eselsberg

Pfingsten naht und die Blüte steht vor der Türe. So wie der Wetterbericht aussieht könnte wenigstens die gut verlaufen, drücken wir die Daumen!

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