Das war die Ernte 2014

Butterträger bei der Arbeit

Was war das für eine Lese dieses Jahr. Bis Mitte August sah es geradezu nach einem Jahrhundertjahrgang aus und dann kam der Regen. Und hörte nicht mehr auf. Rebkrankheiten aller Art begannen sich breit zu machen und dann blieben vielerorts auf geradezu magische Weise die Trauben in ihrer Entwicklung stehen. Die Oechsle-Grade stiegen wenn überhaupt nur langsam weiter, die Säure-Werte stagnierten entsprechend. Verrückt wenn man bedenkt, dass kurz vor Lesebeginn in Erwartung zu niedriger Säure-Werte die Säuerung des Weins ausnahmsweise erlaubt worden war.

Regent Trauben am Tag der Lese

Und so ging dann alles ganz schnell. Bevor sich die besonders unerwünschte Essigfäule breit machen konnte wurden in Windeseile alle Weinberge abgeerntet, in nur gut zwei Wochen hatten wir fast unsere komplette Ernte im Keller. Mit der wir unterm Strich dann doch ganz zufrieden sind. Die Qualitäten und Erträge waren (mit einigen Ausreißern nach unten, bedingt durch Erdraupen-Fraß und Frost) solide, damit kann man arbeiten.

Geben wir den jungen Weinen einen Winter im dunklen, kühlen Keller – ein wenig Ruhe tut Mensch und Wein gut.

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