Wasser marsch

Es will einfach nicht regnen. Zwar blitzt und donnert es ab und an, aber die damit einhergehenden Schauer sind nicht der Rede wert. Und langsam tut es schon weh. Auch wenn viele Weinberge noch immer erstaunlich gut dastehen. Aber gerade schwächere Reben oder schwierigere Böden kommen mit dem fehlenden Regen schlecht zurecht. Notreife wird langsam aber sicher bei überlasteten Anlagen zur Gefahr. Zudem können überlastete Stöcke signifikant Schaden nehmen, auch was den Austrieb im kommenden Jahr angeht. Immerhin reifen derzeit die Augen heran, aus denen wieder neue Triebe und Trauben wachsen sollen.

Deshalb weitere Notmaßnahmen. Schwächere Stöcke werden die nächsten Tage nochmals entlastet. In Sulzfeld haben wir vergangene Woche nochmal gegossen, kurz bevor sich die nächste Hitzewelle breit gemacht hat. Aus Mangel an Zeit auf die harte Tour: mit einem fetten Tankwagen und Wasserkanone von oben in den Weinberg.

Über-Kronen-Beregnung

Gerne haben wir es nicht gemacht. Kostet Geld und ein guter Teil des Wassers kommt nicht beim Stock an. Aber was sein muss muss sein, wir hätten sonst noch mehr Trauben rausschneiden müssen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.