Fast alles ist im Keller – zum Leseabschluss 2015

Bevor der Saft nicht im Keller ist sind wir ja eher vorsichtig mit den Prognosen. Ein bis Ende August reifender Jahrhundert-Jahrgang kann durch einen verregneten September noch zum Massaker werden. Und so haben wir Anfang September wieder gezittert, als doch mehr Regen vom Himmel fiel als wir gebraucht hätten. Gerade für Bacchus und Müller-Thurgau, die schon im Endstadium der Reife waren, bedeutete das erhöhte Fäulnis-Gefahr. Und so mussten wir doch ordentlich selektieren.

Doch dann kamen strahlende Herbstwochen. Die vorhandene Fäulnis trocknete ein (oder breitete sich zumindest kaum aus) und die Mostgewichte legten ordentlich zu. Es konnte jeden Tag ohne große Hektik gelesen werden. Zwei Rotweine gären noch auf der Maische, aber ansonsten ist alles im Keller, auch schon einiges durchgegoren. Und nach jedem Kellerdurchgang kommen wir mit einem zufriedenen Grinsen wieder an die Oberfläche.

Es sieht gut aus, ziemlich gut. Keine übermäßig großen Mengen (bedingt durch die Trockenheit), aber tolle Qualitäten. Kann man sich drauf freuen.

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